Mein berührender Besuch an der FS Vorau
Schon bei meiner Anfahrt zur FS Vorau wusste ich: Das wird kein gewöhnlicher Tag. Der Himmel war bedeckt, es schüttete wie aus Kübeln! Kaum ausgestiegen – die Tropf
en prasselten weiter – und doch empfing mich Campus Vorau mit einer solchen Strahlkraft: freundlich, lebendig, voller Möglichkeiten.
Ein Ort, der inspiriert
Der Schulstandort der FS Vorau ist ein Geschenk. Eingebettet in die malerische Oststeiermark, umgeben von sanften Hügeln, Wäldern und gepflegten Feldern, bietet er nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch ideale Bedingungen für praktisches Lernen. Die Architektur, die Umfeldgestaltung, die Außenbereiche – alles wirkt so, als wäre es bewusst dafür geschaffen, jungen Menschen Raum zum Wachsen zu geben.
Die Schülerzahlen & positive Entwicklung
Während meines Besuchs merkte ich rasch: Hier passiert etwas. Es ist nicht nur die Atmosphäre, die mich beeindruckte, sondern auch die sichtbare Steigerung der Schülerinnenzahl in den letzten Jahren. Die Direktion berichtete mir voller Stolz, dass immer mehr Jugendliche sich bewusst für die FS Vorau entscheiden – wegen der praxisorientierten Ausbildung, der kreativen Fächer und dem guten Ruf. Das spürt man: Bei Veranstaltungen ist der Andrang größer, bei Schulführungen mehr Familien, und in den Klassen sieht man engagierte Gesichter, die wissen, warum sie hier sind.
Kreatives & kulinarisches Handwerk unter Regen
Trotz Regen war die Küche hell, warm und voller Leben. Ich durfte gemeinsam mit den SchülerInnen und ihrer Konditormeisterin arbeiten – und wir haben gezaubert:
Eine Beeren-Panna Cotta mit Vanillenote, knusprigem Topping – und mit vielen Tipps fürs Anrichten, die kleine Details groß rausbringen.
Absoluter Star des Tages: die dreistöckige Hochzeitstorte, ein Blütentraum aus Buttercreme. Jede Schicht, jede Verzierung, jede essbare Blüte wurde mit so viel Sorgfalt gesetzt. Begeisterung pur.
In der Schulküche dann: herbstliche Gerichte, die so typisch und gleichzeitig überraschend sind: Rote-Rüben-Risotto mit Fisch – farbenprächtig, kräftig im Geschmack durfte nicht nur in den Teller sondern auch aufs Fotos. Eine knusprige Herbsttarte, die Textur und Aroma wunderbar verbindet; und meine Favoritin: die „Steirische Pizza“, mit Kürbis, Kürbiskernpesto, Mozzarella und frischem Rucola – schmeckt nach Heimat und Innovation zugleich und hat mich sogar an ein Rezept aus meinem Kochbuch Kochgenuss erinnert, dass ein ähnliches Konzept verfolgt: die „steirische Pizza“. Angerichtet haben wir alles auf einem wunderschön gedeckten Tisch in herrlichen Herbstfarben in den Räumlichkeiten des Stiftes Vorau. Dort zeigen uns Schüler und Schülerinnen dann auch ihr Können in Punkto Servieren und Eindecken, sowie Weinkunde und Tischgestaltung.
Praxis, Tiere, Garten & Kreativität
Neben der Konditorei und der Küche zeigte mir die FS Vorau, wie tief praxisnahes Lernen hier verankert ist:
- Im Fach „Landwirtschaft“ erleben die Schülerinnen, wie man mit Tieren arbeitet: Pflege, Styling, Umgang – bei Wind, Regen und Sonne.
- In der Garten- und Gärtnerei-Praxis, unter anderem mit der Blumenwirtschaft am Patrizihof, gestalten sie Blumenarrangements, kümmern sich um Pflanzen, lernen Gestaltung und Naturverbundenheit und das in einem echten Betrieb. Gelebte Schulpraxis die uns begeistert.
- Kreative Fächer verbinden Tierpflege, Gestaltung und Umweltbewusstsein. All das nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar greifbar – mit Händen, Erde, Farben, Tieren.
Mein Eindruck & Fazit
Was mich am meisten bewegt: Die Herzlichkeit, mit der hier gelehrt und gelernt wird; die Begeisterung, mit der Schülerinnen ihre Projekte angehen; die sichtbare Wertschätzung durch die Direktion und das Lehrpersonal; und die klare Vision, vor der FS Vorau aufblüht. Der Schülerzuwachs ist kein Zufall – er ist Ausdruck einer Schule, die sich öffnet, die neue Wege geht, und die Heimat, Tradition und Moderne vereint.
Auch der Regen konnte den Tag nicht trüben. Im Gegenteil – er machte ihn noch echter, noch intensiver. Jeder Duft, jeder Ton, jede Geste wirkte lebendig. Ich ging nach Hause mit vollen Sinnen, mit Wärme im Herzen und mit großer Zuversicht, was die Zukunft dieser Schule betrifft.






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